Vor­trag und Dis­kus­sion zum NSU-Komplex

Mehr als vier Jahre ist es her, dass der Natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Unter­grund (NSU) sich selbst ent­tarnte. Die rechts­ter­ro­ris­ti­sche Gruppe war über ein Jahr­zehnt aktiv und mor­dete jah­re­lang, ohne dass ihre Exis­tenz der Öffent­lich­keit bekannt war. Im Mai 2013 begann ein Pro­zess gegen die über­le­ben­den mut­maß­li­chen Mit­glie­der und Unterstützer_innen.

Im Vor­trag wird eine Bestands­auf­nahme gemacht und gezeigt, wel­ches Bild des NSU-Netzwerkes sich heute zeich­net. Es wird ver­sucht, auf einige der vie­len offe­nen Fra­gen rund um den Kom­plex Ant­wor­ten zu geben. Ins­be­son­dere wird dem staat­li­chen Nar­ra­tiv des auf sich alleine gestell­ten „NSU-Trios“ wider­spro­chen. Wei­ter­hin geht es um den
staat­li­chen Umgang mit dem Rechts­ter­ro­ris­mus sowie die frag­wür­dige Auf­ar­bei­tung des Ras­sis­mus auf gesell­schaft­li­cher Ebene.

Die Ver­an­stal­tung will aber auch den Blick nach vorne rich­ten. Wel­che Leh­ren hat die anti­fa­schis­ti­sche Linke aus dem NSU-Komplex gezo­gen bzw. muss sie noch zie­hen? Und wie kön­nen wir ver­hin­dern, dass der NSU mit Abschluss des Mün­che­ner Pro­zes­ses und der Unter­su­chungs­aus­schüsse his­to­ri­siert wer­den wird?

Der NSU-Watchblog ist ein Pro­jekt meh­re­rer anti­fa­schis­ti­scher Grup­pen und Initia­ti­ven. Er ist eine unab­hän­gige Beob­ach­tungs­stelle des NSU-Prozesses und der par­la­men­ta­ri­schen NSU-Untersuchungsausschüsse.

24.01. | 19:30 Uhr | Lin­kes Zen­trum ¡adelante! | Glü­mer­straße 2

Blickpunkt Internationalismus: Ein Reisebericht aus Mexiko

ALFR prä­sen­tiert: Blick­punkt Inter­na­tio­na­lis­mus II: Vor­trag zur Situa­tion der Zapa­tis­tas in Chiapas

Frei­tag, 11.12| 20 Uhr | Lin­kes Zenrum adelante!

¡Ni nos ven­de­mos – ni nos ren­di­mos!
Wir ver­kau­fen uns nicht – Wir geben nicht auf!
Seit über 20 Jah­ren leis­ten die Zapa­tis­tas im süd­me­xi­ka­ni­schen
Bun­des­staat Chia­pas Wider­stand. Gegen die mexi­ka­ni­sche Regie­rung und gegen die Unzu­mut­bar­kei­ten des neo­li­be­ra­len Kapi­ta­lis­mus, gegen Ras­sis­mus und Armut, gegen die Aus­beu­tung von Mensch und Natur. Für ein Leben in Würde und Selbst­be­stim­mung – kol­lek­tiv, basis­de­mo­kra­tisch und uner­müd­lich. 1994 erhob sich die Zapa­tis­ti­sche Armee der Natio­na­len Befrei­ung (EZLN) mit einem deut­li­chen „¡Ya Basta! – Es reicht!“. Heute trägt die Arbeit der Zapa­tis­tas sicht­bare Früchte. Schritt für Schritt bauen sie ihre Auto­no­mie auf – ihre Schu­len, ihre Kran­ken­häu­ser, ihre Regie­run­gen, ihr
gemein­schaft­li­ches Leben. Früchte trägt aber lei­der auch die Stra­te­gie des Krie­ges nie­de­rer Inten­si­tät – die Auf­stands­be­kämp­fung des mexi­ka­ni­schen Staates.

Unter wel­chen Bedin­gun­gen die Zapa­tis­tas kämp­fen und was sie errei­chen konn­ten, darum soll es an die­sem Abend gehen. Basie­rend auf eige­nen Rei­se­er­fah­run­gen unter ande­rem als Men­schen­rechts­be­ob­ach­te­rin erwar­tet uns ein inhalt­li­cher Input, per­sön­li­che Ein­drü­cke, Fotos und Dis­kus­sio­nen.
Gemein­sam möch­ten wir bes­ser ver­ste­hen was die zapa­tis­ti­sche Bewe­gung aus­macht und uns fra­gen was das mit uns hier zu tun hat und wie prak­ti­sche inter­na­tio­nale Soli­da­ri­tät aus­se­hen könnte.

Always Antifascist Vol. II – HipHop-Konzert des Offenen Antifatreffens Freiburg

Tapete, Waving the Guns & MC Col­los­sus. Tanzmusik-After­show: Don Kanaile (Bassblüten/Dorfpunx), Stadt­säu­che (Bassblüten)

Das Offene Antifa Tref­fen Frei­burg & Region mobi­li­siert das zweite Jahr in Folge zum Ener­gie­tan­ken, Stress­ab­bauen und Fei­ern vor poli­ti­scher Bühne. Den Start­schuss macht um 21.30 Uhr Lokal-Rapper Mc Colos­sus und läu­tet mit gedie­ge­nen Beats den Alltags-Ausbruch im Hasen­bau ein. Zwei­ter Act des Abends, doch stets in ers­ter Reihe: Waving The Guns – Ros­to­cker Ran­dale Rap, der wie ein Pflas­ter­stein aufs Auge passt. Geset­zes­treu, iro­nisch, wütend hei­zen die Bei­den ein, bis auch der letzte Qua­drat­me­ter Beton brennt. Ein Tag, so schön wie die­ser, kann nur mit Tapete enden. Dienst­leis­tungs­er­schlei­chungs­rap aus dem Ber­li­ner Groß­stadt­dschun­gel, schwarz­fah­rend vom Gene­ral­streik durch die Unter­welt bis nach Frei­burg, irgendwo zwi­schen Rap, Hip­Hop, Punk und Psy­che­de­lic. Ohne Star­kult und natür­lich GEMA-frei. Ab 1 Uhr las­sen wir den Abend bass­ge­wal­tig aus­klin­gen. Die DJs Don Kanalie&Stadtsäuche (Dorfpunkx/Bass­blue­ten­the­ra­pie) ver­sor­gen euch mit elek­tro­ni­scher Tanz­mu­sik vom feins­ten. Always Antifascist!

Linker Semesterstart

Nicht nur zum Stu­die­ren hier? Linke Poli­tik in Frei­burg kennenlernen

Ver­an­stal­tungs­reihe des Lin­ken Zen­trums ¡adelante! zum Semesterstart

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Kon­zert: What We Feel & Enra­ged Minority

Don­ners­tag, 15.10. | 21h | White Rab­bit, Leo­pold­ring 1

Femi­nis­ti­scher Kneipenabend

Frei­tag, 30.10. | 19h | Lin­kes Zen­trum ¡adelante!

Anti­fa­schis­ti­scher Stadt­rund­gang

Mon­tag, 02.11. | 17h | Tram­hal­te­stelle Holzmarkt

Offe­nes Antifa-Treffen Frei­burg & Region
Ab 20h Antifa-Kneipe: Flücht­linge will­kom­men hei­ßen, heißt Nazis bekämpfen

Frei­tag, 06.11. | 18h | Lin­kes Zen­trum ¡adelante!

VoKü & Film: the truth lies in Ros­tock
mit einem Input des Frei­bur­ger Forums zu aktu­el­len anti­ras­sis­ti­schen Kämp­fen in Freiburg

Sonn­tag, 08.11. | 18.30h | Lin­kes Zen­trum ¡adelante!

Ver­an­stal­tung: Der NSU-Komplex & die Spur nach Süd­wes­ten
Ein Bericht aus dem Untersuchungsausschuss

Frei­tag, 13.11. | 20h | White Rab­bit, Leo­pold­ring 1

Kon­zert: Always anti­fa­scist
Tapete, Waving the Guns & MC Col­los­sus. After­show: Don Kanaile (Bassblüten/Dorfpunx), Stadt­säu­che (Bassblüten)

Frei­tag, 13.11. | 22h | White Rab­bit, Leo­pold­ring 1

Offe­nes Antifa-Treffen Frei­burg & Region
Ab 20h letzte Infos zu den Pro­tes­ten in Weinheim

Frei­tag, 20.11. | 18h | Lin­kes Zen­trum ¡adelante!

Bus ab Frei­burg zu den Pro­tes­ten gegen den Bun­des­par­tei­tag der NPD in Wein­heim
Tickets im Lin­ken Zen­trum ¡adelante!

Sams­tag, 21.11. | ab mor­gens Blo­cka­den, 13h Demo

Strai­ght Ahead Fes­ti­val
mit: Los Fas­t­idios, Youth Avo­iders, Bet­ween Owls, Scheiße die Bul­len & No Fight no glory

Sams­tag, 21.11. | 21h | Altes Was­ser­werk, Lörrach

 

Ver­an­stal­tungs­texte fol­gen in Kürze.

LiZ Sommerfest, Freitag 31.07.

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LiZ Som­mer­fest

Frei­tag, 31. Juli | 16:00 Uhr | Glü­mer­straße 2

Som­mer, Sonne, Son­nen­schein – wir las­sen uns durch Repres­sion nicht ärgern und wol­len mit euch am 31.07.15 unser all­jähr­li­ches Som­mer­fest im Lin­ken Zen­trum ¡adelante! (Glü­mer­str. 2, 79102 Frei­burg) fei­ern. Dafür haben wir uns ein schö­nes Pro­gramm überlegt:

– 16 Uhr: Beginn mit Kaf­fee und Kuchen, Tom­bola und Sieb­druck
– 18 Uhr: Eröff­nungs­rede mit Ansto­ßen; Gril­len und Buf­fet
– 20 Uhr: ACAB-Chor – Arbei­ter Chor Achern-Bühl

Sagts wei­ter, bringt eure Leute mit, wir freuen uns auf euch!
Gemein­sam kämp­fen – gemein­sam feiern!

Euer Lin­kes Zen­trum ¡adelante!

Veranstaltung: Der Aufstieg der AfD – Rechtsruck in Deutschland?

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Montag, 22.06 | 19 Uhr |  Linkes Zentrum ¡adelante!

Die AfD ist Teil eines Phänomens, das über die Umwälzungen im Parteienspektrum hinausweist. Als rechte Sammlungspartei ist sie nicht nur parlamentarischer Arm für rechte Mobilisierungen, die sich gegen »Islamisierung«, Flüchtlingsheime und sexuelle Vielfalt im Schulunterricht auf die Straße gehen. Die Partei ist auch parlamentarische Vertretung des reaktionären Teils der Mitteklasse, die sich nicht mehr repräsentiert sieht und vor lauter Besitzstandsängsten nicht mehr schlafen kann. Zudem hat die AfD das Potenzial, die Fraktion derjenigen Unternehmen zu vertreten, die auf regionale und lokale Absatzmärkte orientiert sind. Mit AfD, Demo für alle, Pegida, Junge Freiheit und einer radikalisierten Mittelklasse droht sich ein rechtes Projekt zu etablieren.

Sebastian Friedrich ist Redakteur von kritisch-lesen.de und analyse&kritik. Er ist Autor des aktuell erschienenen Buches «Der Aufstieg der AfD: Neokonservative Mobilmachung in Deutschland»(bertz+fischer 2015).

Vielen Dank für die Solidarität!

Liebe Genossinen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde,

Wir waren überwältigt von der Vielzahl an Solidaritätserklärungen, die uns im Laufe der letzten Tage aus unterschiedlichsten Spektren erreicht haben.

Es hat uns erneut gezeigt, dass wir bei staatlichen Angriffen auf unsere Strukturen nicht alleine dastehen. So wie wir eure Unterstützung haben, könnt ihr auch auf unsere zählen. Auch bei verschiedenen Arbeitsfeldern und Aktionsformen bleibt es wichtig gemeinsam gegen Repression einzustehen. Wir freuen uns, dass das für euch und für uns selbstverständlich ist.

Wir bedanken uns für so viel Zuspruch und die große Teilnahme an der doch sehr spontanen Demo.

Ihr könnt euch sicher sein, wir lassen uns nicht einschüchtern!

Wen auch immer es trifft, gemeint sind wir alle!

Unsere Solidarität gegen ihre Repression!

Euer Linkes Zentrum ¡ adelante !

 

 

Antirepressionsdemo – „Wir lassen uns nicht einschüchtern!“

Am Dienstag, den 09.06.2015, demonstrierten über 200 AktivistInnen spontan ihre Solidarität mit dem Linken Zentrum !adelante! in der Freiburger Innenstadt. Einen Tag zuvor durchsuchten mehrere Dutzend BeamtInnen unter Leitung des Freiburger Staatsschützers Bernhard Kurz das linke Zentrum [Interview1, Interview2]. Mit einem völlig überzogenem Aufgebot verschafften sich die BeamtInnen Zutritt zu den Räumlichkeiten, um unter fadenscheinigen Begründungen nach „beweisrechtlich relevanten“ Materialien zu suchen [Pressemitteilung]. Hintergrund der Durchsuchng war ein Farbangriff auf einen Veranstaltungsort der rechtspopulistischen und marktradikalen Partei AfD (Erklärung).

Wir lassen uns nicht einschüchtern!

Um ihren Unmut über den Angriff auf linke Strukturen in Freiburg auf die Straße zu tragen versammelten sich am frühen Dienstag Abend 200 AktivistInnen am „Platz der alten Synagoge“. Als sich die wie immer unangemeldete Demo formierte, stellte sich ihr zunächst ein großes Polizeiaufgebot in den Weg und versuchte, die TeilnehmerInnen aufzuhalten. Nach einigem Hin und Her zogen sich die anwesenden PolizistInnen von der Demospitze zurück und die AktivistInnen setzten sich in Bewegung. Mit lautstarken Parolen griffen die DemonstrantInnen die Geschehnisse des Vortags auf und thematisierten den ausschließlich politischen Charakter der gestrigen Durchsuchung. Trotz durchgehenden Polizeispaliers konnte die Demonstration auf einer selbst gewählten Route durch die Freiburger Innenstadt bis zum Linken Zentrum im Stadtteil Wiehre laufen. Auf der Route und bei Zwischenstopps am Bertholdsbrunnen, am Augustinerplatz und am Amtsgericht Freiburg wurden PassantInnen mit Redebeiträgen, Parolen und Flugblättern über die Durchsuchung und ihre Hintergründe informiert.

Solidarität hilft Siegen!

Besonders die Solidaritätsbekundungen unterschiedlicher Organisationen und Zusammenhänge, die im Vorfeld und während der Demonstration geäußert wurden, und die trotz der kurzen Mobilisierungszeit erfreulich große Beteiligung lassen uns ein positives Fazit ziehen. Die Freiburger Linke hat bewiesen, dass sie sich trotz des Vorgehens der Repressionsorgane nicht einschüchtern lässt und zusammen steht.

Freiburger Realität

Die Durchsuchung des Linken Zentrums reiht sich ein in eine Reihe von Angriffen auf linke Strukturen und AktivistInnen in den letzten Jahren. Unter anderem zu nennen sind hier die massive Repressionswelle im Nachgang der Proteste gegen die homophobe und reaktionäre Piusbruderschaft [1], der Umgang mit der Wagengruppe „Sand im Getriebe“ [2] und gezielte Einschüchterungsversuche am Rande linker Veranstaltungen [3]. Für uns ist klar: dieses Mal hat es das Linke Zentrum getroffen, aber ein Angriff auf linke Infrastruktur ist immer auch ein Angriff auf uns alle!

Wir lassen uns nicht unterkriegen! Auch in Zukunft werden wir unseren Kampf für eine solidarische Gesellschaft und eine Welt jenseits von Krieg, Krise und Kapitalismus fortsetzen!

 

Seid solidarisch!

Lasst euch nicht einschüchtern!

Unterstützt linke Infrastruktur in Freiburg!

Linkes Zentrum !adelante!, Dienstag 09.06.

Polizei durchsucht Linkes Zentrum !adelante! in Freiburg. Kriminalisierung von Protest gegen die AfD

Dutzende BeamtInnen durchsuchten am Montag, den 08.06.2015 das Linke Zentrum !adelante! in der Freiburger Glümerstraße. In der Nacht zuvor war ein Farbangriff auf einen Veranstaltungsort der Alternative für Deutschland (AfD), das Hotel „Zum Schiff“ in Freiburg-St.Georgen, erfolgt. Die Polizei versuchte auf fadenscheinige Art und Weise einen Zusammenhang zwischen dem Hotel und dem Linken Zentrum zu konstruieren.

Im Hotel sollte am heutigen Abend eine Veranstaltung der AfD mit Parteisprecher Bernd Lucke stattfinden. Auf Grund des Angriff entschloss sich das Hotel, die AfD kurzfristig auszuladen. Laut des polizeilichen Durchsuchungsbeschlusses war der Grund für die Durchsuchung des Linken Zentrums Aufrufe des Offenen Antifa Treffens Freiburg & Region [OAT] und der Antifaschistischen Linken Freiburg (ALFR), die Veranstaltung der AfD zu stören. Die genannten Gruppen hatten in der Vergangenheit regelmäßig dazu aufgerufen, sich der erzkonservativen bis offen rechten AfD entgegenzustellen.

„Die Aufrufe zu legitimen Protest als fadenscheinige Begründung zur Durchsuchung des Linken Zentrums zu nehmen, zeigt ein weiteres Mal, dass es dem Staatsschutz nicht darum geht, bürgerliche Freiheiten wie die Meinungsfreiheit zu beschützen“ so Ina Steinmayr, Pressesprecherin des Arbeitskreises Antirepression Freiburg, und erklärt weiter: „Die Begründung des Durchsuchungsbeschlusses ist mehr als dürftig. Hier werden linke Gruppen und Räume kriminalisiert und versucht, den Protest gegen die AfD einzuschüchtern.“

Kurz nachdem einige Personen das Linke Zentrum betraten, stürmten gegen 18.00 Uhr etwa zehn ZivilbeamtInnen das !adelante!. Daraufhin wurde die Durchsuchung von einem martialischen Aufgebot weiterer 30 PolizistenInnen gesichert. Erst nach mehrmaliger Aufforderung wurde der Durchsuchungsbeschluss den anwesenden Personen ausgehändigt und ein Anwalt konnte erst nach massivem Drängen hinzugezogen werden. Anwesende Personen konnten der Durchsuchung zunächst nicht beiwohnen und wurden erst nach Personalienfeststellungen zugelassen.

„Die Freiburger Polizei operiert wieder einmal auf Grundlage eines höchst fragwürdigen Demokratieverständnisses. Mit einem solchen Durchsuchungsbeschluss bewegen sich die Strafverfolgungsbehörden scharf an der Grenze des rechtsstaatlichen Handelns, dass sie vorgeben zu vertreten“, kritisiert Steinmayr. Dieses unverhältnismäßige Vorgehen der Polizei zeigt sich auch darin, dass eine Person kurzzeitig festgenommen und in Handschellen gezwungen wurde, ihre Personalien abzugeben. Beschlagnahmt wurden unter anderem Laptops, Computer und Wandmalfarben. Für uns im Linken Zentrum !adelante! ist klar, dass wir uns nicht durch diese Repression einschüchtern lassen werden.

 

Freiburg, den 8.06.15

 

 

 

8. Mai Bündnis: Wanderung zum ehemaligen Konzentrationslager Natzweiler-Struthof

Samstag 13. Juni | 10 Uhr | Wanderung zum KZ Natzweiler-Struthof

Die diesjährige Veranstaltungsreihe zum Tag der Befreiung am 8. Mai nähert sich ihrem Ende. Am Samstag den 13. Juni bietet das OAT Freiburg jedoch noch eine Wanderung zum ehemaligen Konzentrationslager Natzweiler – Struthof an.

Gemeinsam werden wir uns auf den „Weg der Erinnerung und der Menschenrechte“ des CIDH (Centre international d‘initation aux droits de l‘homme) begeben. Geplant ist eine dreistündige Wanderung von Rothau (F) zum ehemaligen Konzentrationslager Natzweiler-Struthof. Dabei werden wir den selben Weg gehen, den vor mehr als 70 Jahren Häftlinge vom Bahnhof in Rothau bis zum Lagergelände gehen mussten. Anschliessend wird es eine Führung durch das Konzentrationslager, die erhaltene Gaskammer und den Steinbruch geben.

Um eine gemeinsame Anfahrt planen zu können sind wir jedoch auf konkrete Anmeldungen angewiesen. Falls ihr gerne mitfahren möchtet, schickt uns doch einfach bis zum 31. Mai eine Mail an: oat-fr [ät] riseup.net … Nähere Infos schicken wir euch dann zeitnah zu!

 

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