[UPDATE] Veranstaltung: “tödliche Textilien”

Über Geschmack lässt sich strei­ten – über Aus­beu­tung nicht!
Zum Jah­res­tag des Rana-Plaza Ein­stur­zes am 24. April
Refe­ren­tin: Zehra Khan, Gene­ral­se­kre­tä­rin der Home­ba­sed Women Workers Fede­ra­tion (HBWWF),  Pakis­tan
24. April 2014 | 19:30 Uhr | Uni­ver­si­tät frei­burg KG I Hör­saal 1098

Geän­derte Refe­ren­ten: Die Ver­an­stal­tung zum Jah­res­tag des Ein­stur­zes der Tex­til­fa­brik Rana Plaza kann nicht geplant mit der pakis­ta­ni­schen Gewerk­schaf­te­rin Zehra Khan statt­fin­den. Die deut­schen Ein­rei­se­be­hör­den ver­wei­gern Zehra das Schengen-Visum. Statt­des­sen wird Tho­mas Sei­bert von medico inter­na­tio­nal zu dem Thema sprechen.

Eine Veranstaltung der Antifaschistische Linke Freiburg  im Rahmen der Blockupy-Freiburg Veranstaltungsreihe, in Zusammenarbeit mit medico International und der interventionistischen Linken Karlsruhe. Unterstützt von Zündstoff

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Der 24. April ist der Jahrestag des Rana Plaza-Einsturzes bei der mehr als 1127 Menschen getötet und 2438 verletzt wurden. Als ein vorläufiger Höhepunkt einer ganzen Serie von Katastrophen begräbt an diesem Datum 2013 ein neun stöckiges Hochhaus in Bangladesch Tausende Näherinnen und Näher unter sich. Der Einsturz des Rana Plaza Komplex löst sogar hierzulande Diskussionen über die mörderischen Bedingungen in der Textilindustrie aus. Nicht zuletzt weil auch deutsche Unternehmen dort produzieren ließen.

Am 11. September 2012 verbrennen bei einem Brand in einer Textilfabrik in Karatschi in Pakistan 300 Menschen. Am 24. November 2012 ereignet sich wieder ein Großband in einer Textilfabrik, diesmal in Dhaka. 100 Menschen sterben, weil sich Stromleitungen entzünden und Brandschutz als entbehrlich galt. Am 24. April 2013 folgt in Savar, ebenfalls in Bangladesch, die bislang verheerendste Katastrophe.

Am traurigen Jahrestag des Einsturzes haben wir Zehra Khan, Generalsekretärin der Homebased Women Workers Federation (HBWWF) aus Karatschi, Pakistan eingeladen, um auf die unmenschlichen Arbeits- und Lebensbedingungen hinzuweisen, die in direkter Verbindung mit einem weltweiten ausbeuterischen Wirtschaftssystem stehen.

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Podi­ums­dis­kus­sion: „Revo­lu­tio­näre Poli­tik in nicht– revo­lu­tio­nä­ren Zei­ten“.

headerhprealWas eine Linke tun sollte, die wie­der rele­vant wer­den will!
Mit: Einer Ver­tre­te­rin der Gewerk­schafts­lin­ken (Stutt­gart), einer Ver­tre­te­rin der Inter­ven­tio­nis­ti­schen Lin­ken (Frank­furt) und einem Ver­tre­ter des Spre­cher­rat der Deut­schen Kom­mu­nis­ti­schen Par­tei Frei­burg
Frei­tag | 25.April | 20 Uhr | Lin­kes Zen­trum Frei­burg ¡adelante!

Wäh­rend die BRD die euro­päi­sche Peri­phe­rie her­un­ter­wirt­schaf­tet und sich große Teile der betrof­fe­nen Gesell­schaf­ten gegen von der Troika aus Euro­päi­scher Zen­tral­bank (EZB), Inter­na­tio­na­lem Wäh­rungs­fond (IWF) und EU-Komission auf­ge­bür­dete Spar­maß­nah­men auf­leh­nen, blei­ben die Pro­teste gegen die vor allem von der BRD for­cier­ten auto­ri­tä­ren Kri­sen­lö­sun­gen mit Aus­nahme von Block­upy kaum wahrnehmbar.

Der DGB betei­ligt sich bes­ten­falls halb­her­zig an einem euro­pa­wei­ten Gene­ral­streik der Gewerk­schaf­ten, mit dem Ver­weis auf gefähr­dete deut­sche Wett­be­werbs­fä­hig­keit wer­den immer kras­sere Ein­schrän­kun­gen hingenommen.

Wir leben in bewe­gungs­ar­men Zei­ten. Die Schwä­che der Lin­ken ist seit Jah­ren offen­sicht­lich. Eine starke, kon­ti­nu­ier­lich arbei­tende anti­ka­pi­ta­lis­ti­sche Bewe­gung, die in der Lage wäre, sich gesell­schaft­lich Gehör zu ver­schaf­fen und auf öffent­li­che Debat­ten ein­zu­wir­ken, besteht ledig­lich in Ansätzen.

Wir wol­len dis­ku­tie­ren, was eine Linke tun sollte, die aus die­ser Schwä­che aus­bre­chen will und, gerade ange­sichts eines zuneh­men­den gesell­schaft­li­chen reak­tio­nä­ren Roll-Backs, eine Dis­kus­sion über Alter­na­ti­ven zu Leih­ar­beit, Leis­tungs­kür­zun­gen und chau­vi­nis­ti­schem Sprech, auf die Tages­ord­nung set­zen zu kön­nen. Der Kapi­ta­lis­mus als Wirt­schafts­sys­tem, der Sie­ges­zug des Neo­li­be­ra­lis­mus in sämt­li­chen Lebens­be­rei­chen wer­den als alter­na­tiv­los dar­ge­stellt. Daher soll es auch um kon­krete Akti­ons­mög­lich­kei­ten und Poli­tik­an­sätze der Lin­ken gehen.

Im Anschluss an die Ver­an­stal­tung wird noch die Freitags-Kneipe im Lin­ken Zen­trum stattfinden.

Am 1.Mai fin­det auf der DGB-Demo auch wie­der ein Anti­ka­pi­ta­lis­ti­scher Block statt:
Treff­punkt 10.30 Uhr | Stüh­lin­ger Kirchplatz

Eine Ver­an­stal­tung der Anti­fa­schis­ti­schen Lin­ken Frei­burg im Rah­men der „Initia­tive für einen Anti­ka­pi­ta­lis­ti­schen Block auf der DGB-Demo.“

Der 1.Mai in Frei­burg: „So, wie es ist, bleibt es nicht!“

+++ Wie­der Anti­ka­pi­ta­lis­ti­scher Block auf der DGB-Demo +++ Auf­ruf online +++ Podium: „Revo­lu­tio­näre Poli­tik in nicht– revo­lu­tio­nä­ren Zei­ten“ +++ Alle Infos auf www.antikap-freiburg.tk +++

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Podium: „Revo­lu­tio­näre Poli­tik in nicht– revo­lu­tio­nä­ren Zei­ten“ | 25.April | 20 Uhr | Lin­kes Zen­trum Frei­burg ¡adelante! | Glü­mer­straße 2 mit: Deut­sche Kom­mu­nis­ti­sche Par­tei, Inter­ven­tio­nis­ti­sche Linke, Verdi Stuttgart

Anti­ka­pi­ta­lis­ti­scher Block: 1. Mai 2014 | 10.30 Uhr | Stüh­lin­ger Kirch­platz | auf der DGB-Demonstration

Der Auf­ruf aus dem Jahr 2014: „So wie es ist bleibt es nicht.“ Kapi­ta­lis­mus über­win­den — Für eine Welt jen­seits von Krieg und Krise. (hier auch als PDF)

Wie bereits im letz­ten Jahr mobi­li­sie­ren wir auch die­ses Jahr wie­der, gemein­sam mit ande­ren, auf einen anti­ka­pi­ta­lis­ti­schen Block auf der tra­di­tio­nel­len 1. Mai Demons­tra­tion des DGB. Im Vor­feld ver­an­stal­ten wir eine Podi­ums­dis­kus­sion zum Thema „Revo­lu­tio­näre Poli­tik in nicht– revo­lu­tio­nä­ren Zeiten“

wei­tere Infos: www.antikap-freiburg.tk

Blockupy Freiburg im Mai

Übersicht:

Fr. 09. & Sa. 10. Mai | BLOCKUPY KONGRESS Freiburg Solidarity beyond borders – building democracy from below

Fr. 16.Mai | FAHRRADDEMO Freiburg | 15.00 Uhr | Platz der alten Synagoge „Demokratisch, solidarisch, gemeinsam – Krisenakteure in Freiburg markieren.

Sa. 17. Mai | AKTIONSTAG IN STUTTGART | 14. 00 Uhr | Gemeinsame Busanreise unter: blockupyfreiburg@gmail.com

22. Mai | BLOCKUPY SOLIPARTY | 22 Uhr | Wheit Rabbit Crisis demands desicion… let‘s party!

Blockupy 2014: Offenes Bündnistreffen Freiburg

Nächster Termin:

Di., 22.04.14 19.00 Uhr

Di., 13.05.14 19.00 Uhr

Im Linken Zentrum adelante!, Die Konferenz-AG trifft sich jeweils vor den Treffen um 18.00h.

Gemeinsam mit vielen anderen Bewegungen und Bündnissen in ganz Europa ruft Blockupy auf zu Internationalen Tagen des Widerstandes und des Ungehorsams gegen die Politik der Troika.

blockupy-slideWir starten am 09. – 10.5. mit einem lokalen Blockupy-Kongress in Freiburg, der neben internationalen Gästen, die vom Widerstand aus anderen Ländern berichten werden, weitere höchst spannende Workshops bieten wird.

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Marxistische Abendschule

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Zweite Marxistische Abendschule (März-April 2014)

Wir treffen uns alle zwei Wochen Donnerstags um 20.00 Uhr im Linken Zentrum – adelante! (Glümerstraße 2, Freiburg)

Unterlagen:

27. März: Einführung und Ware, Wert, Geld: Schleifstein S. 101-105; (http://www.freiburg.sdaj-netz.de/files/2014/03/Schleifstein1.pdf)

10. April: Lohnarbeit, Kapital, Mehrwert: Schleifstein S. 106-110

24. April: Reproduktion und Akkumulation des Kapitals, Tendenzieller Fall der Profitrate: Schleifstein S. 111-118

08. Mai: Marx “Lohn, Preis und Profit”

Die Klassiker des Marxismus von Marx und Engels über Lenin bis hin zu Gramsci sind längst aus Schule und Uni verdrängt. Mit gutem Recht, weil sie schon lange nicht mehr aktuell sind?!

Ganz im Gegenteil! Wir finden: auch heute noch gibt uns die marxistische Lehre theoretische Instrumente an die Hand um unsere Lage zu erkennen – und das scheint nicht erwünscht zu sein! Sie kann uns als Schlüssel zum Verständnis sozialer und ökonomischer Verhältnisse und historischer Prozesse dienen, und uns helfen, eine klassenkämpferische Praxis zu entwickeln.

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Roter Tresen- Kneipe, Kino, Kommunismus

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Ein Raum, ein Tresen, viele Ideen: Wer mit uns politische Filme sehen, über politische Fragen diskutieren oder einfach nur in netter Gesellschaft beim Feierabendbier die Woche ausklingen lassen möchte:

Alle sind herzlich willkommen! Jeden 4.Freitag im Monat!

Nächster Termin:

Fr., 02.05: Die Nelkenrevolution: Am 25. April 1974 – vor genau 40 Jahren- startete die Nelkenrevolution in Portugal. Ihr Ablauf, ihre Folgen und ihre Bedeutung sollen das Thema des heutigen Abend sein.

Eine Veranstaltung der SDAJ Freiburg in Kooperation mit dem LAIKA Verlag und dem Linken Zentrum Adelante!

Ciné ¡adelante! Filmclub: Lichtbilder einer voranschreitenden Welt

So., 04.05. 2014 | 19.30 Uhr | Across the border- Filmreihe zu Migration und kultureller Begegnung

Jeden ersten Sonntag im Monat  im ¡adelante!

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Mit der Filmreihe “Migration und kulturelle Begegnung” widmet sich der Ciné ¡adelante! Filmclub so manchen Themen über das Leben in einer Migrationsgesellschaft und kulturelle Begegnungen.

Nach dem Film besteht ausreichend Zeit für Diskussion oder um den ein oder anderen Fragen nachzugehen. Für kühle Getränke und lecker Snacks ist gesorgt.

¡Einritt wie immer frei!

Volxküche ab sofort früher

 ACHTUNG – NEUE VOKÜ-ZEITEN AB MÄRZ !!!
Auf Wunsch vieler Menschen wird ab Sonntag, 9. März das Essen bereits um 18:30 Uhr serviert. Wenn ihr mitkochen oder mal eine eigene VoKü auf die Beine Stellen wollt, dann sagt im Zentrum Becheid.

Antifaschistische WiderstandskämpferInnen- Kalender 2014!

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Antifaschismus gestern und heute ist ein wichtiges Thema im Linken Zentrum ¡adelante! in Freiburg.

Inspiriert durch ein ähnliches Projekt aus dem Frankfurter Raum entstand der Impuls in einem Jahreskalender antifaschistischen KämpferInnen ein Andenken, eine Erinnerung zu geben. Im allgemeinen bundesdeutschen Bewusstsein ist Widerstand gegen Hitler und seine Gefolgsleute im wesentlichen mit Graf Stauffenberg und den Geschwistern Scholl verknüpft. Dass es darüber hinaus tausendfach mutigen, kreativen und auch nachhaltigen Widerstand gegeben hat, ist mehrheitlich vergessen und passt auch nicht in die offizielle Erinnerungskultur.

13 weitgehend vergessenen KämpferInnen gegen den Faschismus will dieser Kalender ein Gesicht, eine Biografie und ein Andenken geben. Menschen von denen meist nicht viel mehr Bildmaterial als ein Passfoto oder die notorischen Gestapo Aufnahmen übrig geblieben ist.

In künstlerischer Freiheit hat Liberatout, ein Aktivist aus dem adelante! Spektrum, diesen Kalender umgesetzt.

Der Kampf gegen den Faschismus und für eine gerechtere, solidarische und freiere Welt geht weiter – und wenn wir Vorbilder brauchen, wie wir diesen Kampf mutig führen können, so finden wir sie bei diesen faszinierenden Männern und Frauen.

Der Kalender liegt jetzt im LiZ und kann dort abgeholt werden!

Wenn du nicht aus Freiburg kommst, schick uns doch deine Adresse, oder die Adresse eines Infoladens deines Vertrauen,  per Mail an info@liz-freiburg.org.
Den Unkostenbeitrag von 5 € + 3€ Porto überweise bitte an:
Empfänger: SJD
Kontonummer: 32269907
BLZ: 68090000 (Volksbank Freiburg)
IBAN: DE80680900000032269907
BIC: GENODE61FR1
Betreff: Kalender, (Stück) und Vorname
Mit solidarischen Grüßen,
¡adelante! Linkes Zentrum Freiburg