Erin­nern heißt Han­deln! Auf­ruf zum Anti­ka­pi­ta­lis­ti­schen Block 2015

header_fertig Antikapitalistischer Block auf der 1.Mai-Demonstration Treffpunkt 10.30 Uhr | Stühlinger Kirchplatz beim Stand vom Linken Zentrum Freiburg ¡adelante! Erinnern heißt Handeln! Damals wie heute: Gemeinsam gegen Faschismus, Krieg und Reaktion! An relevanten Themen, mit denen man sich dieses Jahr anlässlich des 1. Mai auseinandersetzen könnte, mangelt es wahrlich nicht. Allzu offensichtlich befindet sich der Kapitalismus in der Krise, allzu offensichtlich produziert er bei seinen Versuchen der Krisenbewältigung immer neue, gewaltigere Krisen, allzu offensichtlich trägt die Krise zu einem Erstarken reaktionärer und faschistischer Kräfte in weiten Teilen Europas bei.

Die Geschichte lehrt uns: Erinnern heißt Handeln! Dennoch stellen wir den Tag unserer Klasse dieses Jahr nicht in den direkten Zusammenhang mit diesen Entwicklungen, sondern unter das Zeichen des Erinnerns. Mit Erinnern meinen wir dabei weder ein moralgetränktes Ritual noch die Beschäftigung mit Geschichte im Sinne der bürgerlichen Wissenschaft: Erinnern ist für uns immer die Aneignung und Verteidigung unserer Geschichte. Erinnern heißt für uns immer auch kämpfen.

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Veranstaltungsreihe: 8.Mai 2015 — 70 Jahre Tag der Befreiung

Damals wie heute – Faschis­mus bekämpfen! In die­sem Jahr jährt sich die Befrei­ung vom deut­schen Faschis­mus zum 70. Mal. Aus die­sem Grund hat sich in Frei­burg das „8. Mai Bünd­nis Frei­burg“ gegrün­det. Das Bünd­nis besteht aus ver­schie­de­nen Orga­ni­sa­tio­nen, Gewerk­schaf­ten und Par­teien. Auch im Linken Zentrum findet ein Termin im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe statt:

Anti­fa­schis­ti­sche Geschichts­po­li­tik und die Zukunft der Erin­ne­rungs­kul­tur Frei­tag 15. Mai | 20 Uhr
Ver­an­stal­tung mit der „Anti­fa­schis­ti­schen Lin­ken Inter­na­tio­nal“ (IL) aus Göt­tin­gen
Auf der Ver­an­stal­tung wer­den wir ent­spre­chende geschichts­po­li­ti­sche Fra­gen und Erfah­run­gen zur Dis­kus­sion stel­len: Wie posi­tio­nie­ren wir in den nächs­ten Jah­ren anti­fa­schis­ti­sche Poli­tik, wenn es keine Zeit­zeu­gIn­nen des deut­schen Faschis­mus mehr gibt? Was pas­siert, wenn die „his­to­ri­sche Tiefe“ des Anti­fa­schis­mus fehlt? Wel­che For­men der Erin­ne­rungs­kul­tur können/sollten wir uns aneig­nen? Wie kön­nen wir anti­fa­schis­ti­sche Geschichte weiterschreiben? getra­gen von: Anti­fa­schis­ti­sche Linke Frei­burg

Den Auf­ruf des Bünd­nis­ses und Infor­ma­tio­nen zu weiteren Terminen aus der Ver­an­stal­tungs­reihe fin­det ihr hier.

„Wir wol­len am 8. Mai vor allem an die Hoff­nung der Befrei­ten auf eine Welt ohne Kriege, Elend und Unter­drü­ckung erin­nern und diese als Impuls neh­men, wei­ter an der Schaf­fung einer neuen Welt des Frie­dens und der Frei­heit zu arbei­ten, so wie es die befrei­ten Häft­linge von Buchen­wald geschwo­ren haben. In die­sem Sinn wol­len wir den 70. Jah­res­tag unse­rer Befrei­ung mit einer Ver­an­stal­tungs­reihe sowie einer Kund­ge­bung im Frei­bur­ger Stadt­gar­ten bege­hen.“

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29.03. Vokü fällt aus!

Liebe Leute, die Vokü heute muss leider ausfallen. Wir sehen uns dann das nächste Mal in zwei Wochen wieder zum leckeren gemeinsamen Mampf!

vokue

Aufruf zu Protesten gegen die Sammelabschiebung vom Baden-Airpark

Kommenden Dienstag, den 24. März 2015, dem Jahrestag der Deportation baden-württembergischen Sinti und Roma, wird es wieder eine Sammelabschiebung vom Baden-Airpark geben. Das Freiburger Forum aktiv gegen Ausgrenzung ruft zu Protesten auf. Momenten gibt es zwar kein Wissen über einen konkreten Abschiebebescheid, allerdings ist die rechtliche Situation bei vielen Familien weiterhin prekär, so dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass Menschen aus Freiburg abgeschoben werden. Um auf alles gefasst zu sein wird es deshalb in der Nacht von Montag auf Dienstag ab 4 Uhr wieder Mahnwachen an den Freiburger Wohnheimen geben.

Eine letzte Besprechung der Proteste wird es am Montag um 19 Uhr auf dem Grethergelände geben.

Und auch diesmal werden Aktivist_innen am Dienstag zum Baden-Airpark fahren, um dort ein eindeutiges Zeichen gegen Abschiebung zu setzen und den Betroffenen zu zeigen, dass zumindest Teile der hiesigen Gesellschaft ganz und gar nicht damit einverstanden sind, wie mit ihnen umgegangen wird, und eindeutig auf ihrer Seite stehen.

Say it loud, say it clear, refugees are welcome here!

 

Blockupy Freiburg: Veranstaltung mit dem AK Antirepression und dem akj – Ziviler Ungehorsam & Versammlungsrecht

Freitag, 13. März | 19:00 Uhr | Linkes Zentrum

blockupy plakat deutsch (druck)

Die Proteste gegen die Eröffnungsfeier der Europäischen Zentralbank (EZB) am 18.3. in Frankfurt a.M. rücken näher. Das Blockupy-Bündnis mobilisiert an diesem Tag europaweit zur geplanten Kundgebung gegen die Krisenpolitik der Troika, bestehend aus IWF, EZB und europäischer Kommission. Blockupy Freiburg organisiert einen Bus zu den Protesten, Tickets dafür gibt es für 10€ (15€ Solipreis) auch im Linken Zentrum.

Diesen Freitag wird es zuvor im Linken Zentrum noch eine Veranstaltung mit dem AK Antirepression und dem Arbeitskreis kritischer Juristinnen und Juristen Freiburg (akj) geben:

Seit den ersten Blockupy-Aktion im Mai 2012 versetzte die Polizei Frankfurt jeweils in einem Ausnahmezustand, den anfangs wohl niemand so erwartet hatte. Frankfurt wurde Schauplatz einer zuweilen absurd wirkenden Notstandsübung der Polizei mit “Sicherheitszone” rund um die (alte) Europäische Zentralbank, Innenstadtverbote für Hunderte von Demonstrantinnen und Demonstranten und der massenhaften Ingewahrsamnahme von Menschen, die sich trotz Verbot in der Stadt versammelten. An den Blockupy Aktionstagen 2013 gab es keine generellen Versammlungsverbote mehr, stattdessen setzte die Polizei noch eins drauf: die Polizei hinderte gewaltsam zehntausende DemonstrantInnen daran, ihren Protest und Widerstand gegen die autoritäre Krisenpolitik auf die Straßen Frankfurts zu tragen. Durch stundenlange Einkesselung von knapp 1.000 Menschen der Demo-Spitze wurde die Demonstration unmöglich gemacht.

Zur Vorbereitung auf die Proteste am 18. März wird deswegen das Vorgehen der Polizei in den letzten Jahren vom Arbeitskreis Antirepression rekapituliert und der Freiburger Arbeitskreis kritischer Juristinnen und Juristen (akj) wird eine Einführung in das Versammlungsrecht geben. Anhand von Beispielen aus der (Freiburger) Praxis werden die Rechte der Demonstrantinnen und Demonstranten sowie die allzu häufigen Einschränkungen durch die Polizei beschrieben. Anschließend wird der Frage nachgegangen, welchen Beitrag JuristInnen zur Durchsetzung der Versammlungsfreiheit leisten können. Zuletzt wird es noch ein Aktionstraining geben, um sich auf die Proteste am 18.3. einzustimmen und sich dann selbstbewusst und aktionsfähig den Repressionsorganen entgegenstellen zu können.

Heraus zum Internationalen Frauen_kampftag 2015 in Freiburg!

Samstag, 7. März | 15:00 Uhr | Platz der alten Synagoge

8.maerz-plakat kl2

Zum 8. März, dem Internationalen Frauen_kampftag haben verschiedene feministische Initiativen und linke Gruppen in Freiburg ein Bündnis gegründet. Dieses hat sich zum Ziel gesetzt diesen Tag zu repolitisieren und zu feiern. Das Bündnis ruft dazu auf, gemeinsam am 7. März in Freiburg auf die Straße zu gehen und im Rahmen einer Demonstration feministische Inhalte in die Öffentlichkeit zu tragen. Den Aufruf dazu findet ihr hier auf der Website des Bündnisses. Zudem finden rund um den 8. März verschiedene weitere Veranstaltungen statt. Darunter ein Filmabend und ein Vortrag im Linken Zentrum.

FEMINISTISCHER FILMABEND

Sonntag, 1. März | 19:00 Uhr | Linkes Zentrum

VORTRAG VON GABRIELE WINKER: Care Revolution. Schritte in eine solidarische Gesellschaft

Donnerstag, 5. März | 20:00 Uhr | Linkes Zentrum

Viele Menschen geraten beim Versuch, gut für sich und andere zu sorgen, an die Grenzen ihrer Kräfte. Was als individuelles Versagen gegenüber den alltäglichen Anforderungen erscheint, ist Folge einer neoliberalen Krisenbearbeitung. Notwendig ist daher ein grundlegender Perspektivwechsel, eine Care Revolution. Gabriele Winker entwickelt Schritte in eine solidarische Gesellschaft, die nicht mehr Profitmaximierung, sondern menschliche Bedürfnisse und insbesondere die Sorge umeinander ins Zentrum stellt. Ziel ist eine Welt, in der sich Menschen nicht mehr als Konkurrent_innen gegenüberstehen, sondern ihr je individuelles Leben gemeinschaftlich gestalten. Gabriele Winker ist Gründungsmitglied des Feministischen Instituts Hamburg und aktiv im bundesweiten Netzwerk Care Revolution.

INTERNATIONALISTISCHES FEST ZUM FRAUEN_KAMPFTAG

Sonntag, 8. März | 13:00 Uhr | Vigeliusschule, Feldbergstraße 25a

FEMINISTISCHER KAFFEEKLATSCH

Sonntag, 8. März | 15:00 Uhr | SUSI Café, Vaubanallee 2a

INFORMATIONSSTAND

Samstag, 14. März | 11:00 – 15:00 Uhr | Rathausplatz

 

Blockupy Freiburg: Vortrag von Andrea Pabst – Disobedience! Theorie und Praxis kollektiven Ungehorsams

Donnerstag, 26. Februar | 19:00 Uhr | Uni Freiburg KG I, HS1221

blockupy plakat deutsch (druck)

Im Zuge der Proteste gegen die Eröffnungsfeier der Europäischen Zentralbank (EZB) am 18.3. in Frankfurt a.M. organisiert Blockupy Freiburg Veranstaltungen zum Thema "Ziviler Ungehorsam" und einen Bus zu den Protesten. Tickets für den Bus zu den Protesten gibt es für 10€ (15€ Solipreis) auch im Linken Zentrum. Am Donnerstag ist in der Uni Freiburg ein Vortrag von Andrea Pabst über Theorie und Praxis kollektiven Ungehorsams zu hören.

Im Zentrum des Vortrags steht der Begriff des ‚zivilen Ungehorsams‘: Spätestens seit den Blockaden des Austragungsortes des G8-Gipfels 2007 in Heiligendamm und deren Rahmung als ‚ziviler Ungehorsam‘ lässt sich in der deutschsprachigen Linken von einer Renaissance des Begriffes sprechen. Die vielfältigen Auseinandersetzungen über dessen Verwendung stehen dabei immer wieder im Spannungsverhältnis zur jeweiligen Praxis. Dies liegt nicht zuletzt an den auch theoretisch sehr unterschiedlichen Verständnissen, was als ziviler Ungehorsam zu verstehen sei: philosophisch-juristisch vor allem durch liberale TheoretikerInnen geprägt, erfährt der Begriff zunehmend auch andere Lesarten. Was macht den Begriff gegenwärtig für AktivistInnen attraktiv? Welche Problematiken enthält er? Welche politischen Implikationen sind damit verbunden? Diesen und weiteren Fragen soll in Vortrag und Diskussion nachgegangen werden.

Proteste gegen die Sammelabschiebung vom Baden-Airpark

Kommenden Dienstag, den 24. Februar 2015, wird es wieder eine Sammelabschiebung vom Baden-Airpark in die Balkanregion geben. Das Freiburger Forum aktiv gegen Ausgrenzung organisiert Gegenproteste. Es wird Mahnwachen an den Freiburger Wohnheimen und Protestaktionen am Baden-Airpark geben. Die aktuellsten Infos dazu gibt es hier.

Beteiligt euch an den Protesten! Holt Abschiebungen und Abschiebeversuche aus der Anonymität und erhöht den öffentlichen Druck auf Politik und Behörden!

Zudem läuft immer noch eine Petition für ein sofortiges Wiedereinreise- und Rückkehrrecht von Frau Ametovic und ihren Kindern. Die Familie wurde erst kürzlich nach Serbien abgeschoben, obwohl sie dort widrigsten und menschenunwürdigen Lebensbedingungen ausgesetzt ist.

 

Infokneipe zu den Protesten gegen die faschistische Fackelmahnwache in Pforzheim

Freitag, 20.Februar | 20:00 Uhr | Linkes Zentrum

Der Berg ruft. Naziaufmarsch in Pforzheim verhindern!

Das Offene Antifa Treffen Freiburg & Region [OAT] unterstützt den Freiburger Aufruf zu den Protesten gegen die faschistische Fackelmahnwache in Pforzheim am 23. Februar 2015.

Am Freitag davor wird das OAT eine Infokneipe zu den antifaschistischen Protesten in Pforzheim veranstalten. Hier gibt es die letzte Möglichkeit Tickets für den Bus zu erstehen und sich letzte Infos zum Tag selbst einzuholen.

Die Tickets sind auch bereits jetzt für 10 Euro (Soli 13 Euro) im Linken Zentrum erhältlich. Genauso wie Plakate und Flyer.

 

PF kl

Buchvorstellung mit Bernd Langer

 

Donnerstag, 5.Februar | 20:00 Uhr | Linkes Zentrum

Antifaschistische Aktion – Geschichte einer linksradikalen Bewegung

Buch Bernd Langer kl

Bernd Langer ist Anfang Februar in verschiedenen Städten unterwegs um sein neues Buch “Antifaschistische Aktion – Geschichte einer linksradikalen Bewegung” vorzustellen. Dabei wird er auch in Freiburg Halt machen und bei uns im Linken Zentrum vorbeischauen.

Das Buch liefert den ersten umfassenden Überblick über die Entwicklung der Antifa. Ein Grundlagenwerk für AktivistInnen und all diejenigen, die erfahren wollen, in welcher Tradition Antifaschismus in Deutschland steht.

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